Amsterdam to the MAX


17. März 2017

mehappy goes promax amsterdam 2017

Ja, diese Promax, was ist das eigentlich? Man hört den Namen auf dem Büroflur, man hat das Wort schon mal gelesen, irgendwo im Kopf hat sich manifestiert, dass es irgendwas mit coolen Trailern zu tun hat. Aber auch mit dem im Vorfeld angeeigneten Wissen, dass die Organisation „Promax“ ein Mitgliederverband ist, die mehr als 10000 Firmen und Einzelpersonen aus dem Bereich Medien/Marketing repräsentiert,war immer noch nicht ganz klar, was von der Promax Europa Konferenz in Amsterdam zu erwarten ist.

Zumindest mir nicht, der Verfasserin dieses Eintrags, deren Begriff von „Promoveranstaltung“ bis vor kurzem höchstens das Verteilen von Flugblättern in der Fußgänger-Zone umfasste. Umso angenehmer war es, als uns in dem ehrfurchtgebietenden Gebäude (Backstein all the way, Amsterdam halt) nicht nur hübsche Häppchen und fantastischer Kaffee erwarteten, sondern auch ein Eröffnungs-Clip, der die ersten vier bis fünf Sitzreihen in einen Bombenkrater verwandelte. Nachdem der Putz aufgefegt war, die Sauerstoffmasken wieder verstaut waren und die Sirenen in der Ferne verstummten, folgten zwei Tage voller Vorträge, Sessions und Workshops. Manche davon interessanter als andere, manche spannender, manche liebloser und repetitiver – und gelegentlich ein paar gegensätzliche Aussagen. Big Data beachten, Big Data ignorieren, die Stereotypen brechen, die bewährten Muster schätzen, mehr Musik, weniger Musik. In zwei Punkten schienen sich alle Redner einig:

  1. Das Internet löst lineares Fernsehen ab (Ok we get it. Viel wichtiger für mich jedoch:)
  2. MACH. DEIN. DING.

Auch mit all den Trend-Analysen, nützlichen Ratschlägen und Tipps, allen Marketing-Tricks und Effizienz-Maßnahmen sind und bleiben wir Kreative. Und das heißt:

Mutig sein, Neues probieren, schlechte Ideen haben und sie nicht als Fehler zu verwerfen.

Das hat vielleicht nicht jeder genau so gesagt, oder überhaupt gesagt, aber das ist was hängen geblieben ist und sich nun im Gehirn in die „Promax“-Akte abgespeichert – genau neben „irgendwas mit coolen Trailern“.

Und auch direkt neben vielen ‚coolen‘ Wörtern (Networking, Channel Branding, Multi-Platform), fantastischen Häppchen und den gelegentlichen Anflügen von Selbstbeweihräucherung. Und natürlich das Panorama aus bunten Bildern, gezaubert aus den Köpfen und verwirklicht durch die Hände der Kreativen des ganzen Kontinents. Das Phänomen des „Hängenbleibens“ dieser Erinnerungen lässt sich meiner Meinung nach korrekt mit dem Wort

„Inspiration“ zusammenfassen.

Und das ist die Promax.

mehappy goes promax amsterdam 2017

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